Er verwendet neben den PW 328 von Ciare den L8 von Omnes Audio
Udo Wohlgemuth beurteilt den Klang der Retro L8 in ADM 5/2007 wie folgt: "..Offene Schallwände mit Breitbändern haben zudem zwei enorme Aufstellungsprobleme, sie bündeln einerseits den Schall in hohen Frequenzen auf einen engen Sweet Spot, strahlen andererseits aber auch ungebremst die darunter liegenden nach hinten ab. Daher sollten die Boxen nicht nur genügend Wandabstand einhalten, sondern auch noch auf den Zuhörer ausgerichtet sein, was die Entscheidung, allein leben zu wollen, schon wieder um einiges leichter macht. So weit außerhalb jeder normalen Hifi-Gesellschaft zu stehen, bietet auch den Vorteil, nicht nur Mainstream-Musik im CD-Ständer stehen haben zu müssen, ja vielleicht sogar noch die schwarzen Flachdinger mit kleinem Loch in der Mitte und rundum eingraviertem Kratzer auf dem richtigen Drehteller rotieren lassen zu dürfen. Wenn dann auch noch die abendliche Dunkelheit nur durch das schwache Glimmen eines Röhrenamps erhellt wird, ist die Retro L8 beim richtigen Menschen gelandet. Meine Hörprobe begann mit “When the music’s over”, vor mehr als 30 Jahren von den Doors eingespielt. Richtig ausgerichtet fand die Retro L8 leicht zu der für Breitbänder typischen, tiefen Raumabbildung und Abbildungsschärfe. Die Balance zwischen Bass und Breitbänder gelingt nahezu perfekt und Live-Atmosphäre stellte sich spätestens ein, als in den leisen Passagen die Verstärker der Musiker laut vor sich hin brummten. Dynamisch, aber ohne Übertreibung knallte mir der Schlagzeuger in Eric Burdon’s “I`m crying” die große Bassdrum um die Ohren. Unglaublich, wie viele verschiedene Töne jedes der unterschiedlichen Becken von sich geben kann. Die Drums, von links nach rechts etwa einen Meter hinter der Boxenlinie aufgebaut, zeigten Felle und anschließend Resonanzkörper, wie es sich gehört..."
Bausatz Retro L8 ohne Gehäuse, Preis pro Box - nicht lieferbar